August-Bote I

Schmetterling - Katjas Blumenkinder

Trage die Sonne auf die Erde.
Du Mensch bist zwischen Licht und Finsternis gestellt. 
Sei ein Kämpfer des Lichtes!
Liebe die Erde!
In einen leuchtenden Edelstein
verwandle die Pflanzen, 
verwandle die Tiere, 
verwandle dich selbst. 

Zarathustra

Liebe Schulfamilien

Manchmal braucht es nur einen kleinen Moment der Stille, ein bewusstes Innehalten oder einen neuen Blickwinkel, damit etwas in uns zu leuchten beginnt - vielleicht waren es genau diese 6 Wochen Sommerpause.

Bestimmt habt auch ihr in den Sommerferien einen Gedanken bewegt, den ihr neu ausrichten oder verändern möchtet – einen Herzensvorsatz, der euch auf eurem weiteren Weg begleiten darf.

Wenn wir mit unseren lichtvollen Gedanken unterwegs sind, verändert sich unser Inneres und dieses Leuchten strahlt ebenfalls nach aussen – in unsere Begegnungen, unser Handeln und unseren Blick auf die Welt.

Ein kleiner Funke in uns, der immer heller wird.
Eine Seele, die ihr Licht entfaltet.
Eine Erde, die durch unser bewusstes Sein ein Stück mehr erstrahlt.

Mit grosser Freude öffnen wir nun die Türen in ein neues Schuljahr der Lebensschule Zentralschweiz und wir sind gespannt, was in jedem von uns wachsen, aufblühen und leuchten möchte. Herzlich willkommen zurück in unserem Schulalltag.

  • Menschen an der Lebensschule

  • Organisation & Schulentwicklung

  • Einblicke aus dem Schulalltag

  • Schnupperkinder & neue Familien / Abschied und Neubeginn

  • Feste & Feiern

  • Agenda & Ausblick

  • Wissensschatz

Menschen an der Lebensschule

*Sandra Mächler – Sandma – wird bis zu den Herbstferien bei uns in der Lebensschule unterrichten und anschliessend eine 6. Klasse in Hochdorf übernehmen. Wir danken ihr sooo herzlich für ihre wertvolle Zeit bei uns und wünschen ihr für den neuen Weg schon jetzt alles Gute. Nun geniessen wir noch die gemeinsame Zeit mit ihr und freuen uns auf alles, was bis dahin zusammen entstehen darf.


*Neu wird ab August Ariane Schuhmacher aus Küssnacht am Rigi jeweils am Dienstag bei uns tätig sein. Ariane ist ausgebildete Primarlehrerin und Textillehrerin, wie auch Hochzeitsplanerin. Wir freuen uns sehr, sie in unserem Team begrüssen zu dürfen, und heissen sie schon jetzt herzlich willkommen. Ariane wird von Christiane und Michelle im Mentorat in die Waldorfpädagogik eingeführt und begleitet.

In diesem Bote stellt sich Ariane kurz gleich selbst noch etwas näher vor. Wir freuen uns auf die gemeinsame Zeit und die wertvolle Bereicherung, die sie in unsere Lebensschule einbringen wird.

"Ich bin Ariane Schumacher, 29 Jahre alt, und freue mich riesig, ab dem neuen Schuljahr Teil der Lebensschule zu sein.

Kinder auf ihrem Weg zu begleiten, ihre Stärken zu entdecken und sie in ihrer individuellen Entwicklung zu unterstützen, macht mir sehr viel Freude. Besonders wichtig ist mir, dass Kinder sich gesehen, ernst genommen und in ihren Fähigkeiten bestärkt fühlen.

Meine grosse Begeisterung gilt allem Kreativen. Daneben liebe ich die Natur, das Gärtnern und Tiere. Ich freue mich darauf, diese Interessen in den Unterricht einfliessen zu lassen, gemeinsam mit den Kindern Neues zu entdecken, kreative Ideen umzusetzen und sie dabei zu begleiten, ihre eigenen Talente und Potenziale zu entfalten."

Organisation & Schulentwicklung

*Gemeinsam am Goetheanum

In diesem Sommer steht die gemeinsame Weiterbildung unseres Kollegiums ganz im Zeichen des Goetheanums in Dornach. Zusammen tauchen wir in die besondere Atmosphäre dieses Ortes ein und entdecken den Garten, die Kräuterwerkstatt und die Räume des Gebäudes.

Ein Gartenbaulehrer begleitet uns durch den Garten und schenkt uns neue Einblicke in die Natur und ihre lebendigen Zusammenhänge. Auch die Bibliothek öffnet uns einen Raum für Inspiration und neue Gedanken.

Im gemeinsamen Austausch planen wir das kommende Schuljahr und sammeln Impulse für unsere pädagogische Arbeit - ganz im Zentrum steht unser pädagogisches Wirken anhand der ganzheitlichen Entwicklung des Kindes auf der Grundlage der Menschenkunde von Rudolf Steiners. So wachsen neue Ideen und eine gute gemeinsame Ausrichtung, mit der wir die Kinder aufmerksam, individuell - in der Gemeinschaft begleiten.


*Die Jahressprüche wurden am letzten Donnerstag vor den Sommerferien in Form eines Rätsels verteilt: Welcher Spruch passt zu mir?

Es ist jedes Jahr ein besonderer und spannender Moment. Alle Kinder sitzen gemeinsam im Kreis, lauschen aufmerksam den verschiedenen Sprüchen und spüren hinein, welcher davon zu ihnen gehören könnte. Nach und nach wird es stiller, konzentrierter und feiner – bis schliesslich für jedes Kind ein passender Spruch gefunden ist.

So erhält jedes Kind einen ganz persönlichen Begleiter für das kommende Schuljahr: Worte, die stärken, erinnern, ermutigen und im Laufe des Jahres immer wieder neu entdeckt werden dürfen.


*Gemeinsam die Lebensschule weiterempfehlen

Die schönsten Empfehlungen entstehen aus persönlicher Erfahrung. Deshalb möchten wir euch von Herzen einladen, die Lebensschule Zentralschweiz mit ihrem Kindergarten und ihrer Spielgruppe in eurem Freundes-, Familien- und Bekanntenkreis weiterzuempfehlen.

Viele Eltern machen sich bereits früh Gedanken darüber, welchen Weg sie für ihr Kind wählen möchten. Oft wird erst dann nach einer Alternative gesucht, wenn Herausforderungen auftreten. Wir wünschen uns, dass Familien die Möglichkeit haben, von Anfang an einen Ort zu entdecken, an dem Kinder mit Freude, Achtsamkeit und Vertrauen wachsen dürfen.

Vielleicht kennt ihr werdende Eltern oder Familien mit kleinen Kindern, die auf der Suche nach einer liebevollen und ganzheitlichen Begleitung sind. Eure persönliche Empfehlung kann der erste Schritt sein, damit sie die Lebensschule Zentralschweiz kennenlernen.

Von Herzen danken wir euch für eure Unterstützung und dafür, dass ihr unsere Vision mittragt und weitergebt.


*Bis heute ist die Anzahl der Kindergartenkinder für das kommende Schuljahr noch klein. Wir nehmen diese Situation als Anlass, den Unterricht im unteren Schulbereich im Zyklus 1 bewusst offen, beweglich und pädagogisch wertvoll zu gestalten.

Martina Duss begleitet die Gruppe jeweils am Montag und Dienstag, Annina Thali am Donnerstag und Freitag. Wenn wieder mehr Kinder anwesend sind, wird auch der Mittwoch personell abgedeckt.

Wir werden im kommenden Schuljahr die Kinder aus Kindergarten, 1. und 2. Klasse zeitweise in Form einer Basisstufe begleiten. Die Kindergartenlehrperson und die Primarlehrerinnen arbeiten dabei eng zusammen. Bis zu den Herbstferien werden die Kinder jeweils ab der Pause gemeinsam geführt.

Wir sehen darin im Moment eine wertvolle Möglichkeit, den Übergang zwischen Kindergarten und Schule fliessend zu gestalten. Die jüngeren Kinder dürfen in ihrem sinnlichen, spielerischen und kreativen Tun bleiben, während die Schulkinder zugleich in ihren Lernschritten weitergeführt und gestärkt werden.

Im Sinne der Waldorfpädagogik geschieht Lernen über den ganzen Menschen: durch Bewegung, Rhythmus, Sprache, Gestaltung, Nachahmung, eigenes Tun und konkrete Erfahrungen. Gerade die Mathematik kann so lebendig erlebt werden. Zahlen, Mengen, Formen und Räume werden nicht nur auf dem Papier erfasst, sondern im Gehen, Klatschen, Legen, Bauen, Zeichnen und Formen erfahren. Mathematik ist Rhythmus, Raum und Form – und darf mit dem ganzen Körper und allen Sinnen entdeckt werden.

Dabei ist uns wichtig: Die Kinder der 1. und 2. Klasse werden ihrem Alter und Lernstand entsprechend begleitet. Besonders die Kinder der 2. Klasse werden individuell gefördert und in ihrem Zahlenaufbau, den Grundfertigkeiten und den Malreihen gezielt weitergeführt. Die Basisstufe bedeutet also keine Vereinfachung, sondern ein bewusst differenziertes Arbeiten.

Wir freuen uns auf diesen lebendigen Lernraum, in dem jedes Kind weiterhin gesehen, getragen und zugleich herausgefordert wird.

Neu wird der Waldtag für die Kindergartenkinder jeweils auch am Dienstag, gemeinsam mit der 1. und 2. Klasse, stattfinden.


*Rafael Wawersig wird die Oberstufenschüler*innen jeweils am Freitagmorgen bis 10 Uhr in die vielseitige Welt von «Medien und Informatik» einführen. Dabei vermittelt er ihnen grundlegende Kenntnisse, gibt spannende Einblicke in digitale Themen und unterstützt sie dabei, einen sicheren, kreativen und verantwortungsvollen Umgang mit modernen Medien und Technologien zu entwickeln. An unserem Elternabend am 22. September 2026 werden wir euch gerne ausführlicher über die Unterrichtsinhalte informieren.


*Schwimmunterricht und Wasser-Sicherheits-Check (WSC)

Nach den Sommerferien findet jeweils am Donnerstagnachmittag unser Schwimmunterricht statt.

Als Privatschule sind wir verpflichtet, den Wasser-Sicherheits-Check (WSC) durchzuführen. Dieser wird von allen Schülerinnen und Schülern der 4. Primarklasse absolviert. Der WSC dient der Überprüfung grundlegender Fähigkeiten zur Sicherheit im Wasser und umfasst folgende drei Elemente:

  • Einen Purzelbaum vom Beckenrand ins tiefe Wasser

  • Eine Minute an Ort und Stelle über Wasser bleiben

  • 50 Meter ohne Unterbruch schwimmen

Wir bitten die Eltern aller Schülerinnen und Schüler von der der 2. Klasse bis und mit 6. Klasse, ihrem Kind jeweils Folgendes mitzugeben:

  • Badebekleidung (Badeanzug oder Badehose)

  • Badetuch

  • Sonnenschutz

  • Trinkflasche

Für den Eintritt ins Schwimmbad wird pro Besuch ein Beitrag von CHF 2.– erhoben. Die Kosten werden nachträglich verrechnet.

Wir danken Ihnen für Ihre Unterstützung und freuen uns auf einen erfolgreichen Start in den Schwimmunterricht.


*Mit grosser Freude dürfen wir mitteilen, dass wir vom Amt für Bildung die unbefristete Bewilligung zur Führung unserer Privatschule erhalten haben. Diese Bewilligung bestätigt die Qualität und Nachhaltigkeit unserer pädagogischen Arbeit und schenkt unserer Schule eine langfristige Perspektive. Sie ist für uns ein Zeichen des Vertrauens und der Wertschätzung für den Weg, den wir gemeinsam mit den Kindern, Familien und Mitarbeitenden gehen.


*Die Elternmitarbeit ist ein wichtiger Bestandteil unserer Lebensschule. Durch das gemeinsame Engagement von Eltern und Kollegium entsteht eine lebendige Schulgemeinschaft. Jede helfende Hand und jede Unterstützung trägt dazu bei, den Schulalltag und die Jahreszeitenfeste gemeinsam zu gestalten. Dieses Miteinander bereitet viel Freude und verbindet unsere Schule und das Zuhause. Unter diesem Link findet ihr weitere wichtige Informationen zur Elternmitarbeit. Bitte nehmt euch kurz Zeit, alles durchzulesen und das Formular vollständig auszufüllen. Vielen herzlichen Dank für eure Unterstützung und euer wunderbares Engagement!

Einblicke aus dem Schulalltag

*Neues aus unseren Räumlichkeiten

Während der Sommerpause wurde in der Lebensschule mit viel Energie gearbeitet und gestaltet. Die Räume erstrahlen mit einem neuen Teppich, frischen Farben, erneuerten WC-Anlagen und einem neuen Boden. Eine gründliche Reinigung sorgt zusätzlich für eine helle und einladende Atmosphäre.

Auch im Untergeschoss nimmt die Neugestaltung sichtbar Form an. Die Umbauarbeiten schreiten mit grossen Schritten voran, neue Wände wurden bereits gestellt und die zukünftigen Räume werden immer deutlicher erkennbar. Wir freuen uns sehr darauf, die Lebensschule bald in ihrem neuen Glanz gemeinsam mit euch zu erleben.


*Wir lassen die Fotos im Threema-Chat immer wieder gerne für sich sprechen. Sie geben einen lebendigen Einblick in unseren Lebensschulalltag und zeigen, wie vielfältig, kreativ und tatkräftig die Kinder unterwegs sind.

Ganz besonders möchten wir diesmal unsere eigens kreierten Kerzen erwähnen. Sie sind im Rahmen unseres eigenen Labels "COR" entstanden und wurden von Anfang bis Ende von unseren Oberstufenschülerinnen selbst entwickelt und hergestellt.

Am Anfang stand die Idee, eine passende Form herstellen zu lassen. Schnell zeigte sich jedoch, dass dies sehr teuer geworden wäre. Also mussten neue Wege gefunden werden – und genau daraus entstand ein besonders spannender Lernprozess. Gemeinsam wurde überlegt, ausprobiert, geplant und weiterentwickelt.

Heute haben wir zwei eigene Formen: eine Form aus dem 3D-Drucker und eine Silikonform. Damit können die Kinder unterschiedliche Wachsarten giessen, Farben selbst mischen, Erfahrungen mit Material, Temperatur, Form und Gestaltung sammeln und Schritt für Schritt eigene Kerzen entstehen lassen.

So wurde aus einer Herausforderung eine wertvolle Möglichkeit zum Lernen. Die Kinder erleben ganz praktisch, wie aus einer Idee ein Produkt entsteht – mit Kreativität, Ausdauer, handwerklichem Geschick und der Bereitschaft, Lösungen zu suchen, wenn der erste Weg nicht möglich ist.

Dabei verbinden sich Technik, Handwerk und künstlerisches Gestalten auf wunderbare Weise. Kopf, Herz und Hand kommen zusammen: denken, entwerfen, ausprobieren, giessen, verfeinern und sich am fertigen Werk freuen.

Wir sind stolz auf diese besonderen Kerzen und auf den ganzen Weg, den die Kinder dabei gegangen sind.

Unsere Produkte können ab sofort in unserer "COR"-Ecke bezogen werden. Für die Schuleltern bieten wir einen Rabatt von 10% an.

Schnupperkinder & neue Familien / Abschied und Neubeginn


*Fabio aus Stans wird nach den Ferien erneut für zwei Wochen in der 8. Klasse schnuppern.


Feste & Feiern

Wir freuen uns sehr euch alle am Montag, 17. August 2026 um 13.30 Uhr beim Seehof zu unserer Eröffnungsfeier zu begrüssen.

Wir bitten euch ganze herzlich:

  • Nutzt die Parkplätze bei der SSBL und spaziert den kurzen Weg zu Fuss bis zum Seehof.

  • Bringt alle eine Köstlichkeit (selbstgebacken) für das gemeinsame Apéro-Buffet mit.


*Elternabende in diesem Schuljahr

Dienstag, 22. September 2026 um 19 Uhr

Dienstag, 19. Januar 2026 um 19 Uhr

Dienstag, 13. April 2026 um 19 Uhr

Agenda & Ausblick

Alle wichtigen Termine und auch Informationen rund um die Lebensschule findet ihr hier: https://rb.gy/xl9yof

Der Kalender wird laufend aktualisiert. Bitte schaut immer wieder regelmässig hinein.

Wissensschatz

Die kindliche Entwicklung bis zur Pubertät

Das menschliche Leben verläuft in unterschiedlichen Entwicklungsphasen. Im Verständnis Rudolf Steiners werden diese einzelnen Lebensabschnitte in Zeiträumen von 7 Jahren unterteilt. Sie werden Jahrsiebte genannt.

Die ersten drei Jahrsiebte dienen der Entfaltung eines Kindes bis zum Alter von 21 Jahren. Erst mit Übergang in das 4. Jahrsiebt hat ein junger Mensch seinen Werdegang zum Erwachsenen abgeschlossen.

In jedem Jahrsiebt durchläuft ein Kind spezifische Entwicklungsschritte.

Im ersten Jahrsiebt entwickelt sich in erster Linie der physische Leib eines Kindes. Neben dem Wachstum und der Entwicklung der einzelnen Organe, entfaltet sich in den ersten Lebensjahren auch die Sinnesorganisation. Die Kopfsinne (Sehsinn, Hörsinn, Geruchsinn, Geschmacksinn, usw.) und leibgebundenen Sinne, wie der Tastsinn oder Gleichgewichtssinn, entwickeln sich allmählich und unterstützen das Kind während der ersten drei Jahre im Erlangen der aufrechten Haltung sowie beim Gehen- und Sprechenlernen.

Nicht ausgereifte Reflexe, d.h. nicht vollständig entwickelte Sinne können im späteren Verlauf während der Schulzeit zu Schwierigkeiten und Störungen beim Erwerb der Lese-,  Rechtschreib- und Rechenkompetenz führen.

In den ersten sieben Jahren nimmt das Kind auf unbewusste Weise die Welt durch seine Sinne war. Es unterscheidet sich darin massgeblich vom Erwachsenen, der die Welt wachbewusst wahrnimmt und sich dabei auch seines Verstandes bedient.

Indem sich das Kind auf diese empathische Weise der Welt zuwendet, lernt es vor allem durch Nachahmung. Die nachahmende Tätigkeit und das freie schöpferische Spiel sind die beiden tragenden Kräfte, die das erste Jahrsiebt prägen und die Entwicklung des Kindes auf natürliche Weise tragen.

Der Zahnwechsel zeigt den Übergang in das nächste, zweite Jahrsiebt an. Das Ausfallen der ersten Zähne lässt erkennen, dass nun Kräfte, die bisher mit dem Aufbau des kindlichen Leibes beschäftigt waren, nun für erste schulische und kognitive Inhalte verwendet werden können.

Da das eigentliche intellektuelle Verständnis der Welt eine Kompetenz ist, die erst im Verlauf der Erdenreife (Pubertät), also sich während des dritten Jahrsiebts entwickelt, kommt man dem kindlichen Bedürfnis im Zeitraum zwischen dem 7. und 12. Lebensjahr am besten entgegen, wenn man als Erwachsener dem Kind in starken gemütshaften und seelisch gehaltvollen Bildern ein Verständnis der Welt vermittelt.

Für das schulische Lernen bedeutet dies, dass sich das Kind im zweiten Jahrsiebt die Welt einerseits durch bildhafte Vermittlung und andererseits durch eigenes, willensgetragenes Tun sowie durch unmittelbare Sinneserfahrungen erschliesst.

Erst ab dem 12. Lebensjahr und im weiteren Verlauf mit den Entwicklungsschritten der Erdenreife (Pubertät) beginnt der junge Mensch die Welt zunehmend mit dem Verstand zu erfassen. 

Nun freuen wir uns auf viele bereichernde Begegnungen im neuen Schuljahr und sind gespannt auf all das, was wir gemeinsam erleben, entdecken und wachsen lassen dürfen.

Mit vorfreudigen und lieben Grüssen

für's Läbensschuelteam

Michelle und Sandra